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Schnittechnik - Obst

Obst (Apfel, Birne, Banane, Kiwi, Trauben)

 

 

 

Das schneiden von Obst – etwa für einen Obstsalat – stellt eine Kunst für sich dar, will man ein richtig gutes ergebnis erzielen. Mit Schälen und Stückeln ist es meist nicht getan.

Neben Zitrusfrüchten kommen oft Äpfel, Birnen, Bananen, Trauben und Kiwis. Wie man diese Früchte schneidet? Hier wird es erklärt!

 

Zunächst sollten Sie immer beachten, dass geschnittene Äpfel und Birnen schnell bräunlich werden. Sollten Sie also einen Obstsalat im Auge haben, so schneiden Sie immer erst die Zitrusfrüchte. Die Säure hilft gegen eine allzuschnelle Verfärbung von anderem Obst. Im Falle der Bananen ist eine zeitnahe Zubereitung unverzichtbar.

 

Am Einfachsten dürften wohl die Bananen zu schneiden sein. Zunächst muss die Banane geschält werden. Brechen Sie dazu einfach den Stiel ein und ziehen die einzelnen Schalenteile ab. Sollte dies mal nicht gelingen, so ist ein kleiner Schnitt auch nicht tragisch. Haben Sie die Frucht, sollten Sie auch noch die Fäden an der Seite entfernen. Diese können zwar mitgegessen werden, sind aber etwas mehlig. Legen Sie danach die Banane auf ein Schneidebrett. Wollen Sie ganze Scheiben, können Sie direkt loslegen. Möchte man aber halbe Scheiben, oder geviertelte Stücke, so muss die Banane zunächst vorbereitet werden. Schneiden Sie die Banane dazu fast einmal der Länge nach durch, achten aber darauf, dass ein kleines Stück am Ende unversehrt bleibt. So stellen Sie sicher, dass die beiden Hälften beim Schneiden nicht wegrutschen. Dieser Schritt kann im Rechten Winkel wiederholt werden (aber auch der Länge nach!), um die Banane Vierteln zu können. Geübte Köche werden die Banane nun innerhalb weniges Sekungen in einzelne Scheibchen (etwa ¼ Zentimeter) geschnitten haben. Sind Sie kein Profi, dann ist eine Banane ein dankbares Übungsgerät (Denn es können auch stumpfe Messer verwendet werden, die eine Verletzungsgefahr verringern). Legen Sie die Finger abgewinkelt auf die Banane und schneiden mit einem größeren Messer einzelne Scheiben so ab, dass die Spitze des Messers stehts das Brett berührt. Mit etwas Übung schnippeln Sie bald wie die Profis. Aber achten Sie unbedingt auf Ihre Finger!

 

Trauben sind ebenfalls einfach zu schneiden, aber etwas unhandlich. Waschen Sie zunächst die gewünschte Menge an Trauben mit Wasser ab. Danach können die Trauben auch schon geschnitten werden. Legen Sie dazu immer eine Traube auf das Schneidebrett und umfassen es der länge nach mit Daumen und Zeigefinger. Dazwischen kann die Traube nun einfach der länge nach geteilt werden. Dies ist keine Kunst, kann aber schnell zu einer Verletzung führen, rutscht man mit dem Messer ab. Je nach wunsch, können die Trauben noch einmal der breite nach geteilt werden – was aber meist zu kleine Stücke hervorbringt, handelt es sich um kernlose Trauben.

 

Die Kiwi sollte ebenfalls geschnitten werden – und nicht das Fruchtfleisch, wie oft praktiziert, mit einem Löffel herausgeholt werden. Zunächst schneiden Sie dazu die beiden Enden ab. Nur etwa ¼-½ Zentimeter. Stellen Sie die Kiwi anschließend auf eine der nun frei gewordenen flachen Stellen. Schneiden Sie mit einem Messer von oben nach unten die Schale weg, aber möglichst ohne viel Fruchtfleisch zu verbrauchen. Auch ein Schäler kann hier Ideal sein. Ist die Schale entfernt, sollte die Kiwi der Länge nach geviertelt werden. Nun kann, ganz wie bei einem Apfel oder einer Birne, der mittige, Teil ebenfalls entfernt werden. Dieser weiße Teil der Kiwi ist zu hart für einen Obstsalat. Um Verletzungen zu vermeiden legen Sie dazu die Kiwi-Schnitze auf ein Brett und schneiden den weißen Teil ab. Das Messer muss dabei schräg gehalten werden, will man nicht Fruchtfleisch verschwenden. Nun können je zwei Viertel wieder nebeneinander gelegt werden, um Zeit zu sparen. Schneiden Sie dann der breite nach kleine Scheiben ab, etwa ¼ Zentimeter dick. Schneiden Sie die Scheiben so dünn, macht es auch nichts, wenn die Kiwi noch ein wenig fest war.

 

Äpfel und Birnen sind bei der Schnitttechnik identisch. Zunächst sollten sowohl Birnen wie auch Äpfel ordentlich gewaschen werden, um Rückstände von Schutzmitteln zu entfernen. Danach werden beide Obstsorten erst einmal geviertelt, der Stiel kann dabei bereits zuvor herausgedreht werden. Ist dies erfolgt, müssen die Kerne und das harte Fruchtfleisch unmittelbar neben den Kernen entfernt werden. Meist nimmt man dazu einen Schnitz in die Hand und schneider zum Körper hin die betreffenden Stellen heraus. Um Verletzungen zu vermeiden sollten Sie die Stücke aber auf ein Brett legen und dann wie bei der Kiwi verfahren. Achten Sie darauf, dass bei der Birne das härtere Fruchtfleisch bis zum Stil reicht – es ist aber leicht zu erkennen. Um nun wieder Zeit zu sparen, legen Sie je zwei schnitze nebeneinander, so dass Sie im Prinzip wieder eine Hälfte ergeben. Schneiden Sie nun, je nach größe des Apfels bzw. der Birne zwei bis drei mal in Längsrichtung. Die Schnitze sollten etwa ½ Zentimeter breit sein. Danach können die Scheiben, ebenfalls ½ Zentimeter breit, der Breite nach geschnitten werden. So erhalten sie kleine Stücke die zwar nicht Quadratisch aber doch dünn sind. Vergessen Sie nicht, die Stückchen schnellstmöglich mit den Zitrusfrüchten zu vermischen, so dass keine Verfärbung auftritt.

 

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