Karotten-Möhren-Gelbe Rüben
Zunächst müssen die Karotten gewaschen werden. Nehmen Sie dafür am besten eine Bürste. Danach müssen die Karotten geschält werden, es muss also die Äußerste schicht entfernt werden. Die geht zwar auch mit einem Messer, um aber unnötigen Abfall zu vermeiden empfiehlt sich ein guter Schäler, der in keiner Küche fehlen sollte. Nehmen Sie die Karotte dazu in die linke Hand, den Schäler in die Rechte (Linkshänder genau anders herum). Das dickere Ende der Karotte sollte dabei von Ihnen weg zeigen. Entfernen Sie nun die Äußerste Schicht der Karotte, indem Sie den Schäler vom dicken zum dünnen Ende bewegen. Drehen Sie nach und nach die Karotte im oder gegen den Uhrzeigersinn. Ist dies erledigt hobeln Sie noch einige male über das dickere Ende, so dass der Stil entfernt ist und auch hier der genießbare Teil sichtbar ist.
Wie nun die Karotte geschnitten wird, hängt von der späteren Zubereitungsart ab. Brauchen Sie nur einige Karottenschnipsel – etwa für eine Bolognesesoße oder einen Salat– so können Sie die Karotte einfach mit einer Reibe zerkleinern. Brauchen Sie kleine Stäbchen, etwa zum Dippen, so halbieren Sie zunächst die Karotte (Teilung zwischen dem dicken und dem dünnen Ende). Schneiden Sie dann etwa 3-4 Mal der länge nach, so dass etwa ½ Zentimeter breite Scheiben entstehen. Legen Sie danach die entstandenen Scheiben flach hin und schneiden sie erneut einige Male der Länge nach, ebenfalls mit etwa ½ Zentimeter Abstand. Sie können dabei auch einige Scheiben aufeinander legen um Zeit zu sparen. Brauchen Sie kleine Würfel, so schneiden Sie die gerade entstandenen Stäbchen noch einmal der Breite nach (auch etwa ½ Zentimeter).
Wollen Sie hingegen einfach nur ein Karottengemüse zubereiten, oder benötigen Sie die Karotten für einen Auflauf, so empfehlen sich Scheiben. Je nach gewünschter breite, kann dies mit einem Messer erreicht werden, oder – dies empfiehlt sich gerade bei der Beilagenvariante – mit dem Schäler bzw. einem Hobel. Zwar ist das Scheibenschneiden mit einem Schäler sehr aufwendig, es lohnt sich aber durch die verkürzte Kochzeit und Feinheit der Scheiben. Um Scheiben mit dem Schäler zu erhalten, setzen Sie einfach an dem dünnen Ende an und schneiden sich Stück für Stück vor. Bei einem Hobel achten sie unbedingt auf ihre Finger!


